Projekt Ausstellungszug


Im Rahmen der Sammlung-LSE wurden schon einige Projekte angedacht. Für die anstehenden Jubiläumsfeierlichkeiten 50 Jahre Direktverbin-dung Luzern-Engelberg wurde ein Konzept für einen Ausstellungszug erarbeitet. Oben abgebildetb einer der drei benötigten Brünig-B-wagen die innen komplett umgestaltet als Austellungsraum dienen sollten. Leider wurden die Feierlichkeiten auf ein Minimum reduziert (Anlass am 19.12. 2014), so, dass das Projekt nicht zur Umsetzung kam.

Auszug aus dem Konzept

Für den Kanton Nidwalden und Engelberg war die Eröffnung der neuen Bahn und insbesondere der Direktverbindung Luzern-Engelberg von grösster Bedeutung. Mit dem Anschluss, durch die Verbindungsbahn Stansstad-Hergiswil, an das SBB-Netz konnte der Kanton Nidwalden und Engelberg wirtschaftlich und touristisch aufblühen.
Das Freudenfest der Eröffnung von 1964 jährt sich dieses Jahr zum 50ten Mal. Dies ist ein besonderer Grund adäquate Feierlichkeiten zu planen und durch zu führen.
In der vorliegenden Dokumentation werden viele Vorschläge erstmals in schriftlicher Form zusammengefasst. Das Dokument hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist lediglich für internen Gebrauch bestimmt.
Die vorliegenden Ideen stammen aus einigen kreativen Treffen einiger Personen der IG LSE. Prioritär hat sich die IG LSE zum Ziel gesetzt einen Dokumentarfilm zum Thema und die Internetseite zum Rollmaterial zu realisieren. Alle anderen Ideen folgten automatisch. Doch sind diese nur in Zusammenarbeit mit einem Partnerunternehmen der zb oder der Zentralbahn direkt zu realisieren.

 

Alle Vorschläge in diesem Dokument laufen in keinem Zusammenhang mit dem Verein zb Historic. Dies wird hier ausdrücklich erwähnt, um Vermengungen und Verwechslungen auszuschliessen.

Ausstellung

Ausgangslage: Im Rahmen der Jubifeier-lichkeiten war seit April 2013 eine grosse Ausstellung zum Thema LSE geplant, teilweise organisiert. Im Salzmagazin wären während drei Monaten eine beachtliche Sammlung an Artefakte, alte Filme und vieles Wissenswertes zur Direktverbindung Luzern-Engelberg präsen-tiert worden. Der Mietvertrag lag bereits zur Unterschrift bereit.
Nach dem die zb Historic dieses Projekt fallen ohne Kommentar liess, hat die IG LSE einen Ersatzvorschlag erarbeitet. Zum Jubiläum soll laut inoffiziellen Angaben ein Pendelzug in LSE-Lackierung bereit gestellt werden. Dieser Zug könnte in Verbindung mit dem Bahnpostwagen DZ 251 als temporäre Ausstellungsplattform eingesetzt werden. (Ur-Pendel Nr. 5). 
Das Ausstellungskonzept ist nicht neu, der Medienkonzern Disney präsentierte den Film „Der Glöckner von notre dame“ auch in einem Zug, bestehend aus mehreren SNCF Inox-Reisezug-Wagen. Das Projekt wäre, rein technisch gesehen, realisierbar.

Alternativ zum Pendelzug

Sollte für Ausstellungszwecke kein Pendelzug zur Verfügung stehen, könnte Rollmaterial der ehemaligen SBB-Brünig Bahn entsprechend eingesetzt werden. Vorzugsweise Abbruch-wagen, soweit überführungsfähig, dass Verschiebungen auf der ganzen Strecke möglich werden. Diese Wagen können dann noch besser für die Ausstellung genutzt werden, da nach Gebrauch kein Rückbau nötig ist. Zwei bis drei B-Wagen würden reichen.

Abgespeckte Version

Der Zug kann jeweils für eine bestimmte Zeit an einzelnen Bahnhöfen für das Publikum abgestellt und geöffnet werden. Das Betreuungspersonal (stationär) kann durch ehemalige Mitarbeiter der LSE gestellt werden. In der Ausstellung sollen Themen wie Tourismus, Güterverkehr und Post Platz finden. „Üsi Bahn“ kommt zurück ins Engelberger Tal.

Ausstellungsthema und Gestaltung

Als erste Idee stellt sich das Team eine Ausstellung mit vielen Artefakten und Fotos vor, ergänzt mit multimedialen Elementen. Das Thema LSE könnte nach Haltestellen „sortiert“ präsentiert werden. Routentafeln zur Beschriftung der einzelnen Stationen der Ausstellung. Ausstellungswände bilden im Hintergrund die Stecke (Streckenprofil) Hergiswil-Engelberg. Dieser „Faden führt die Besucher dann von Station zu Station. 
An die Wand kommen dann Schriftstücke, Pläne, Plakate und Textinformationen. Im Vordergrund stehen Artefakte, zum Teil in kleinen Vitrinen, von einer Deckenleiste her mit 220 V Spotlampen beleuchtet. Es ist denkbar an bestimmten Stellen kleine Bildschirme zu verbauen die Kurzfilme zum jeweiligen Thema präsentieren können (ab PC-Terminal/Laptop im Hintergrund) Trotz aller Vielfältigkeit der Exponate sollte die Ausstellung eine durchgehende Linie „roter Faden“ haben.


Überflüssige Fensterflächen an den Ausstellungs-wagen können von aussen vollflächig mit Folie beklebt werden (Anbringung des Jubi-Logos und Schriftzug „Ausstellungszug Üsi Bahn“
Die Ganze Beleuchtung und die Multimediaapparatur werden extern mit 220 Volt versorgt (Bauprovisorium als Tableau im Zug). Dies Bedingt an den Standorten eine dement-sprechende Versorgungsleitung.

Besonderes Angebot

Bei Wunsch oder Bedarf kann in einem weiteren Wagen (Wagenhälfte) Kaffee und Kuchen serviert werden. In diesen Bahnabteilen bietet sich für Besucher und Eisenbahnfans die Gelegenheit mit pensionierten Mitarbeitern der LSE-Familie über alte Zeiten zu reden und Anekdoten auszutauschen. Ergänzend kann mit einem kleinen Shop der Verkauf von Jubi-Collectibles (Merchandising) gefördert werden.

Betreuung und Personal

Die Ausstellung soll niemals „unbemannt“ geöffnet sein. Das Personal wird bei ehemaligen (pensionierte) LSE-Lokführern und Mitarbeitern gesucht. Seitens IG LSE stehen bereits mehrere Personen zur Verfügung.

Konzept Ausstellungs-Zug

Drei ausrangierte und zum Abbruch bestimmte, noch fahrfähige (bremsbar) EW lll Wagen der SBB-Brünigbahn werden innen komplett ausgeräumt. Die Wagen sollen gekuppelt sein und bleiben, die Faltenbälge werden ebenfalls gekoppelt. Die elektrische Funktion der Eisenbahnfahrzeuge ist deaktiviert (Innenbe-leuchtung)
In jedem Wagen wird ein Bauprovisorium (220 Volt) zur Stromversorgung installiert. Hiermit werden die Beleuchtung der Exponate, Vitrinen und die Speisung der Monitore/Technik und Beschallung vorgenommen. An den Ausstellungsorten wird der Zug extern mit Strom versorgt.
Die Fenster werden von der Innenseite mit Farbe lackiert (statt Klebefolie aussen), so dass ein Sichtschutz und eine optische Einheit entsteht. Aussen können die Fenster mit dem offiziellen Jubiläumslogo und „Ausstellungszug“ beschriftet werden.
In den Wagen werden Stellwände aus günstigen Holzplatten angebracht und allesamt weiss (ausgenommen Tunnelgeschichte, die wird schwarz) gestrichen. Hierfür eignet sich normale Innendispersion.
Die Wände werden mit Ausschnitten für Monitore und Vitrinen versehen, auch Servicetüren müssen berücksichtigt werden. Vitrinen und evtl. auch die Monitore erhalten eine Frontverkleidung mit Plexiglas. Im Zug, in der ganzen Ausstellung muss alles so installiert werden, dass die wagen ohne Schäden an den Exponaten verschoben werden können.
Die Vitrinen werden innen beleuchtet (Microspot /FL), allesamt zentral einzuschalten. Bei den Monitoren ist zu beachten, dass die Fernbedienung weiterhin ihre Funktion behält. (Schnellzugriff)
Da wo nötig können Lautsprecher angebracht werden, um die Beschallung der Ausstellung sicher zu stellen. (Lautsprecher hinter der Platte montieren, Ton kommt durch die hierfür gebohrten Löcher.



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